Haus und Garten

Schädlingsbekämpfung geht auch umweltfreundlich

Gegen Schädlinge muss nicht immer mit umweltschädlichen, chemischen Mitteln vorgegangen werden. Es gibt auch alternative und umweltfreundlichere Methoden.
Hier soll es um den möglichst umweltschonenden Kampf gegen Wühlmäuse, Fliegen und Lebensmittelmotten gehen.

Wühlmäuse im Garten eine echte Plage

Falls man keine geduldige und ambitionierte Katze haben sollte, oder keine Wiesel die durch den Garten streifen, dann muss man zu anderen Mitteln greifen, da die Nager hartnäckig sind und den Gemüsegarten zusetzen können. Neben dem Vertreiben durch Buttersäure und Ultraschallwellen, gibt es auch noch feine Wühlmauszäune und zu guter Letzt die Wühlmausfalle.

Die Wühlmausfallen für den Garten – tot oder lebendig

Im Handel, auch online, gibt es verschiedene Fallensysteme, von Bolzenschussfallen
(nur für Erwachsene), über die Systeme mit und ohne Köder, die der Maus endgültig den Garaus machen.
Wenn man tierfreundlich sein will, dann kann es auch eine Lebendfalle mit Köder sein (von Nutella über Nüsse, bis Gemüse), die möglichst nahe zum Gangsystem der Mäuse aufgestellt werden sollte.
Danach bleibt nur noch der Spaziergang mit der Wühlmaus, in die freie Natur übrig.

Umso wärmer der Sommer, umso mehr Fliegen

Da Fliegen sich sehr schnell und in großen Mengen, während der wärmeren Jahreszeiten vermehren können und hygienisch gesehen gesundheitsschädlich sind, sollte man gegen sie vorgehen, wenn sie Überhand nehmen. Das schnellste und einfachste Mittel ist und war die Spraydose, aber wir wollen die Fliegen umweltfreundlich loswerden, denn die versprühte Chemiedosis ist für Mensch und Tier auch nicht gesundheitsfreundlich.

Umweltschonend Fliegen vertreiben – althergebracht und modern

Als Erstes erinnert man sich an die gute alte Fliegenklatsche, dann bleiben die überall klebenden und ausziehbaren Fliegenfänger übrig, die man an der Decke mit Reiszwecken befestigen muss. Mit der elektrischen Fliegenfalle kann man eine elegante, aber dann auch teure Methode einsetzen, die in ihren verschiedenen Ausführungen am wenigsten Arbeit verursacht, aber sehr wirkungsvoll ist.

Lebensmittelmotten in der Küche – was tun?

Wenn man nicht dauernd die Vorratsschränke in der Küche ausräumt und intensiv auswischt, kann es schnell passieren, dass sich in den Vorräten die Lebensmittelmotten breit machen. Es gibt dafür auch chemische Varianten in der Bekämpfung von Lebensmittelmotten, aber in der Nähe von Lebensmitteln muss es nicht erste Wahl sein.

Die umweltfreundliche Bekämpfung der Lebensmittelmotten – Schlupfwespen

Runde kleine Zedernholzteile, oft auch in Säckchen, nimmt man gerne gegen Kleidermotten, aber sie wirken nicht gegen die Lebensmittelmotten. Dafür kann man Schlupfwespen kaufen, die eignen sich besser dafür. Sie sind auch online relativ preisgünstig erhältlich und sie parasitieren zuverlässig die Motteneier. Danach sterben sie ab, wenn keine Motten mehr da sind – also absolut umweltschützend, ohne Nachwirkungen. Man bekommt die Schlupfwespen in Karten, die dann nur in den Schränken ausgelegt werden.

Auch die umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung funktioniert

Zum guten Schluss – anhand der hier vorgestellten, möglichst ökologischen Einsatzmethoden gegen Wühlmäuse, Fliegen und Lebensmittelmotten wurde deutlich, dass auch die alternative und umweltfreundliche Schädlingsbekämpfung funktionieren kann, ohne chemische Hilfsmittel, bei denen man immer auf den Beipackzettel nachlesen muss, wie und wo sie eingesetzt werden dürfen. Das regt auch zum Nachdenken an, ob man in Zukunft nicht lieber auch zu schonenden Mitteln greift.

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